Node-RED packaged as Addon for Homematic CCU3, openccu-lite and OpenCCU 🤹♂️
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⚠️ RedMatic 9: RedMatic wurde radikal verschlankt und modernisiert (Node.js 24, Node-RED 5). Ab Version 9 ist nur noch node-red-contrib-ccu vorinstalliert — alle weiteren Nodes (z. B. Dashboard, HomeKit, Matter) werden bei Bedarf über den Node-RED Paletten-Manager installiert. Der RedMatic-Paketmanager und die RedMatic-WebApp sind deprecated und entfallen ersatzlos. Bekannte und akzeptierte Einschränkung: npm-Pakete bzw. Nodes mit binären (nativen) Abhängigkeiten können auf der CCU nicht installiert werden — auf der CCU gibt es keine Compiler-Toolchain, und vorkompilierte Binaries werden nicht mehr mitgeliefert.
RedMatic 9 ist veröffentlicht - siehe Releases. Voraussetzung: CCU3 mit Firmware ab 3.61.5 oder aktuelles OpenCCU. Vor einem Update von RedMatic 7 unbedingt ein CCU-Backup anlegen - das Backup liegt in der Verantwortung des Anwenders, ein Weg zurück führt nur darüber. Bitte die Release-Hinweise lesen.
RedMatic verpackt Node-RED als CCU Addon, ein Softwarepaket, das auf einer Homematic CCU3 oder OpenCCU (ehemals RaspberryMatic) als Zusatzsoftware komfortabel über das WebUI installiert werden kann.
Die Grundlage bildet Node-RED mit den CCU Nodes für Node-RED. Hiermit ist es auf einfache und visuelle Weise möglich Regeln, Automationen, Scripte und Anbindungen von externen Services und Systemen für ein Homematic System zu realisieren - und das weitgehend auch ohne Programmierkenntnisse. Im Wiki gibt es weitere Informationen zu Node-RED und einige Anwendungsbeispiele (sogenannte Flows).
Die Einrichtung und der Betrieb von RedMatic ist sehr benutzerfreundlich, es bedarf keiner Linux-Kenntnisse und es müssen keine Konfigurationsdateien bearbeitet werden.
RedMatic ist ein guter Weg, eine Homematic CCU an andere Systeme anzubinden - direkt auf der CCU, ohne zusätzlichen Server:
Alle Anbindungen laufen über eine einzige ccu-connection, die auf der CCU ausgewählte
Geräte per Häkchen freigibt (opt-in). Matter und HomeKit werden über den Node-RED
Paletten-Manager installiert, MQTT und Home Assistant sind in den vorinstallierten CCU Nodes enthalten.
Warum auf der CCU und nicht mit einem externen Bridge-Projekt? Es gibt gute Alternativen wie CCU-Jack, openccu-loom oder matterbridge-homematic. Die Schnittstellen-Prozesse der CCU (rfd, hs485d, HmIPServer) reagieren jedoch empfindlich auf viele gleichzeitige RPC-Event-Abonnenten und auf Netzwerkstörungen. RedMatic bündelt alle Anbindungen in einem einzigen Abonnenten pro Schnittstelle, spricht mit rfd und hs485d das effizientere BIN-RPC statt XML-RPC und hält den gesamten RPC-Verkehr auf der Loopback-Schnittstelle der CCU - Netzwerkaussetzer erreichen die CCU-Prozesse so gar nicht erst.
Was auf der anderen Seite der MQTT-Brücke sitzen kann - zwei Projekte des RedMatic-Autors, die die Discovery-Daten von RedMatic direkt verstehen:
Eine große und aktive Community rund um Node-RED hat zudem eine Bibliothek von tausenden zusätzlichen Nodes geschaffen die auf einfache Weise installiert werden können und es ermöglichen spezielle Automatismen zu implementieren und diverse weitere Services und Systeme komfortabel anzubinden - wie z.B. KNX, Loxone, Somfy Tahoma, Velux KLF200, Home Connect Haushaltsgeräte, verschiedene Smart TVs und AV-Receiver, Sonos, Netatmo, Hue, Amazon Alexa, Google Home, diverse Datenbanken wie z.B. InfluxDB oder MySQL, Webservices zur Abfrage von beispielsweise Wetterdaten und vieles mehr.
RedMatic kann damit - insbesondere auch für diejenigen die neben der CCU keinen weiteren Server betreiben möchten - eine Alternative zu einem "ausgewachsenen" Smart Home System wie z.B. Home Assistant oder ioBroker darstellen. Auch eine Koexistenz mit vorhandener anderer Smart Home Software kann sinnvoll sein. Nicht zuletzt kann RedMatic auch als stabile und mit wesentlich mehr Möglichkeiten aufwartende Alternative oder Ergänzung zu den WebUI-Programmen und Scripten der CCU Logikschicht "Rega" dienen.
RedMatic ist geeignet für die CCU3 (und piVCCU3) mit Firmware ab 3.61.5 sowie für aktuelles OpenCCU auf den Architekturen armv7l (z.B. Raspberry Pi 2), aarch64 (z.B. Raspberry Pi 3/4/5) und x86_64 (z.B. ova, intelnuc, Container).
Auf der CCU1, CCU2 und auf armv6l-Systemen (Raspberry Pi 1/Zero) kann RedMatic nicht verwendet werden.
Für Matter (RedMatic-Matter) muss IPv6 im LAN aktiv sein (eine Link-Local-Adresse genügt; RedMatic legt sie auf der CCU3 beim Start an, falls sie fehlt), und der Matter-Controller (Apple TV/HomePod, Echo, Nest Hub, Home Assistant) muss sich im selben Netzsegment wie die CCU befinden.
Unter Releases steht die Datei redmatic-<version>.tar.gz
zum Download zur Verfügung. Nach der Installation des Addons über das Homematic WebUI (Systemsteuerung ->
Zusatzsoftware) und dem darauf folgenden Reboot der CCU ist Node-RED unter http://<ccu-addresse>/addons/red
erreichbar. Bei der Installation ist Geduld erforderlich, es kann einige Minuten dauern.
Für Feedback jeglicher Art, Fragen, Vorschläge und Wünsche bitte das Diskussionsforum nutzen. Für Bug Reports bitte den Issue Tracker nutzen.
Beteiligung in jeder Form ist willkommen und gewünscht, insbesondere sind alle Nutzer aufgefordert die Liste erfolgreich getesteter Nodes zu ergänzen, Beispiel-Flows zu veröffentlichen und an der Verbesserung und Erweiterung der Dokumentation mitzuarbeiten.
Es werden keine Spenden angenommen, ich würde mich jedoch darüber freuen wenn der erfolgreiche Einsatz dieser Software mit einem Github Sternchen ⭐️ honoriert wird (Github Account ist schnell angelegt! ;-)
Administration
openccu-lite ist eine Homematic-CCU-Firmware auf Basis von OpenCCU ohne ReGaHSS (in Entwicklung, nur für Testsysteme). RedMatic läuft dort mit demselben Paket, denselben Einstellungen und denselben Flows wie auf einer CCU3 oder OpenCCU und wird aus dem Addon-Katalog des Systems installiert (Zusatzsoftware → Katalog). Ob RedMatic auf einer CCU oder auf openccu-lite läuft, wird zur Laufzeit erkannt; einzustellen ist nichts.
node-red-contrib-ccu-Nodes erreichen rfd, hs485d und hmipserver über die RPC-Schnittstelle des Systems
(lite-rpc), ohne eigene Callback-Server. Ab RedMatic 9.15.1 ist das der Standard: das System stellt RedMatic dafür ein
eigenes Token aus, eine bestehende Verbindung wird beim ersten Start einmalig umgestellt (eine Zeile im Log). Wer die
direkte Verbindung behalten will, stellt openccu-lite interfaces im Connection-Node auf CCU. Geräte-, Kanal-,
Raum- und Gewerkenamen kommen aus der Metadaten-API des Systems statt aus der ReGaHSS; msg.channelName,
msg.rooms, msg.functions und die Raum-/Gewerke-Filter behalten ihre Form. Läuft Node-RED nicht auf dem System
selbst, gehört ein API-Token des Systems in das Feld openccu-lite token des Connection-Nodes.ccu-sysvar, ccu-program, ccu-script und
ccu-poll bleiben in den Flows, beantworten aber jede Nachricht mit einer Fehlermeldung.journalctl -t node-red -t redmatic); das Log der Einstellungsseite liest
es von dort.node_modules directoryDIE SOFTWARE WIRD OHNE JEDE AUSDRÜCKLICHE ODER IMPLIZIERTE GARANTIE BEREITGESTELLT, EINSCHLIEẞLICH DER GARANTIE ZUR BENUTZUNG FÜR DEN VORGESEHENEN ODER EINEM BESTIMMTEN ZWECK SOWIE JEGLICHER RECHTSVERLETZUNG, JEDOCH NICHT DARAUF BESCHRÄNKT. IN KEINEM FALL SIND DIE AUTOREN ODER COPYRIGHTINHABER FÜR JEGLICHEN SCHADEN ODER SONSTIGE ANSPRÜCHE HAFTBAR ZU MACHEN, OB INFOLGE DER ERFÜLLUNG EINES VERTRAGES, EINES DELIKTES ODER ANDERS IM ZUSAMMENHANG MIT DER SOFTWARE ODER SONSTIGER VERWENDUNG DER SOFTWARE ENTSTANDEN.
Spezielle Nodes und Erweiterungen
Beispiel Flows
Von Usern bereitgestellte Flows
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